“Agility ist fun” - aber, was ist eigentlich Agility?
Agility kommt ursprünglich aus England und wurde als Showeinlage bei Reitturnieren gezeigt. Daraus entwickelte sich dann ein eigenständiger Hundesport, bei dem der Hund - wie beim Springreiten - einen Parcours mit verschiedensten Hindernissen absolvieren muss. Neben den Sprunghindernissen, die man ja ähnlich auch vom Reitsport her kennt, gibt es auch noch sogenannte Kontaktzonen-Geräte (Geräte, die der Hund überlaufen muss: Wippe, Laufsteg und A-Wand), Tunnel, einen Reifen und einen Slalom.
Aber keine Angst, die Hunde müssen natürlich nicht über große Pferdehindernisse springen: es gibt drei verschiedene Größenklassen und dementsprechend hoch sind dann die Hindernisse.
Außerdem muss kein Hund von Anfang an die höchste Höhe springen - es wird immer ganz niedrig begonnen und die Höhe im Laufe des Kurses langsam gesteigert; es ist immer wichtig, dass der Hund die Geräte fehlerfrei nimmt, die Zeit ist zunächst zweitrangig.
Agility ist eine Sportart, die eine starke Bindung zwischen dem Hundeführer und dem Hund fördert - der Hund lernt über Spiel und positive Bestärkung auf die kleinsten Sichtzeichen und Kommandos seines Hundeführers zu reagieren und wird zudem körperlich und vor allem geistig gefordert, da die zu absolvierenden Parcours jedes Mal anders gestellt werden.
Man hat auch schon festgestellt, dass gerade bei ängstlichen oder unsicheren Hunden durch Agility das Selbstvertrauen enorm gesteigert und auch der Kontakt zum Hundeführer erheblich verbessert wird. Jeder kann diesen Hundesport einfach nur zum Spaß betreiben. Bei Interesse - eine bestandene Begleithundeprüfung vorausgesetzt - kann man aber auch an den mittlerweile zahlreich stattfindenden Turnieren teilnehmen.
Alles kann, nichts muss - denn das Wichtigste sollte man nie aus den Augen verlieren: “Agility ist fun”.
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