Nachdem es nichts nützt, wenn ein Hund zwar während des Trainings auf einem Hundeplatz tadellos folgt - aber sobald er das Trainingsgelände verlassen hat, nicht einmal mehr „seinen Namen kennt“, wird beim Hundezentrum Zirndorf im Rahmen der Welpenprägung immer sehr viel Wert auf die Sozialisierung und Gehorsam im alltäglichen Umfeld gelegt.
Deshalb stand Ende November auch wieder der Besuch des Fürther Hauptbahnhofs auf dem Plan.
Diesen Ausflug haben alle teilnehmenden Welpen und Junghunde des Hundezentrums Zirndorf mit Bravour gemeistert.
Im Anschluss zog es die Gruppe am ersten Adventswochenende gleich noch weiter auf den Fürther Weihnachtsmarkt: weder die verlockenden Düfte noch die lebendige Krippe mit Schaf und Esel konnten die Welpen und Junghunde „aus der Fassung“ bringen.
Hier zeigte sich, wie wichtig eine gute Sozialisierung und Gewöhnung an Umweltreize in den ersten Lebensmonaten der Welpen ist.
Selbst der große künstliche Nikolaus wurde zum Teil zwar skeptisch beäugt, aber dann doch für gut befunden. Auch der Gang über den angegliederten Mittelaltermarkt, samt Zusammentreffen mit den dort heimischen Hunden wurde souverän absolviert. Die abschließende Runde durch die Fürther Fußgängerzone konnte die Welpen und Junghunde dann erst recht nicht mehr erschüttern.
Nach so guter Vorbereitung besuchte zwei Wochen später der „echte Nikolaus“ die Gruppen auf dem Hundeplatz in Zirndorf-Leichendorf.
Alle Welpen und Junghunde verhielten sich vorbildlich, so dass der Nikolaus die Rute stecken lassen konnte und alle Vierbeiner ihre wohl verdienten Weihnachtsleckerli erhielten.
Um die Welpen auf das kommende Silvesterfeuerwerk vorzubereiten wurde zudem im Rahmen der Welpen- und Junghundstunden immer wieder - so ganz nebenher - ein bisschen Feuerwerk und Knallerei abgebrannt.
So für den Ernstfall gewappnet dürften alle Welpen und Junghunde den Jahreswechsel gut überstanden haben.



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